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Finanzierungsrunde: RightNow

Gründer von Trivago steigen bei unserem Portfolio-Unternehmen ein.

Unter dem Dach der RightNow Group entsteht zurzeit Europas führender Anbieter im Bereich Konsumentenfactoring. Das Düsseldorfer Unternehmen ist darauf spezialisiert, Verbrauchern Rechtsansprüche abzukaufen, die diese selbst nicht oder nur sehr aufwendig durchsetzen können.

Jetzt sind die Gründer von Trivago eingestiegen. Beide Seiten haben Stillschweigen über die Summe des Investments vereinbart. Der Unternehmenswert hat sich innerhalb eines Jahres verdreifacht.

2016 startete RightNow mit dem Portal Geld-fuer-Flug.de, 2018 wurde das Angebot dann auf Bahnreisen und Unfallentschädigungen erweitert. Heute beschäftigt die Gruppe knapp 30 Mitarbeiter und ist gerade in eine neue Firmenzentrale gezogen. Mit den neuen finanziellen Mitteln soll das Unternehmen nun weiter die Internationalisierung vorantreiben sowie die Produktpalette weiter ausbauen.

Young man traveler jumps on a background of mountain raising arms to the sky

Smart Fundraising

Über kurz oder lang befindet sich jedes Jungunternehmen in der Situation, in welcher mehr Kapital für die Weiterentwicklung des Unternehmens benötigt wird. Im ersten Quartal 2019 wurden bereits CHF 341M in schweizer Startups investiert. Wir teilen aus eigener Erfahrung die wichtigsten Punkte, welche ein Startup beachten sollte, wenn es um die Gewinnung von Investoren und den Abschluss einer erfolgreichen Finanzierungsrunde geht.

 

Passende Investoren richtig ansprechen

Es gibt eine Vielzahl von Venture Capital Firmen und deren Fokus unterscheidet sich. Jeder Investor hat seine eigenen Investitionskriterien. Es ist deshalb essenziell, die Charakteristika und Bedürfnisse richtig anzusprechen, sein Zielpublikum richtig zu identifizieren und gezielt auf dessen Bedürfnisse einzugehen. In welche Bereiche und Branchen wird investiert? Wie gross sind die Investments? In welchen Phasen wird investiert? Wer ist die richtige Ansprechperson?

„Ein entscheidender Faktor bei jeder Finanzierungsrunde ist die Vorbereitung. Mit dieser sollte früh genug angefangen werden. Bevor man auf Investoren zugeht, sollte man die Bedingungen kennen, somit kann gezielter vorgegangen werden.“ – Roger Meier, Roomz

Netzwerk und Relations

Das Cold Calling bei Investoren ist hart und führt oft nicht zum gewünschten Erfolg. Über anerkannte Netzwerke kann der Bekanntheitsgrad besser gesteigert werden. Die gemeinsamen Kontaktpunkte helfen dabei, in das Blickfeld von Investoren zu kommen und einen ersten Eindruck zu hinterlassen. Am besten funktioniert dies durch qualitative Empfehlungen. Während früheren Finanzierungsrunden wurde oftmals schon ein Ökosystem aufgebaut, welches erneut aktiv genutzt werden kann. Die meisten Key-Stakeholder helfen gerne, erhöhen die Reichweite und schaffen Vertrauen, insbesondere wenn sie bekannte Branchenexperten sind.

Partnerschaft vor Brand

Finanzierung zu erhalten ist die eine Seite, einen wertvollen Partner zu gewinnen die andere. Beim Fundraising geht es um mehr als nur Kapital. Es geht darum, den richtigen Investor zu wählen, der aktiv dabei hilft, die gesetzten Ziele zu erreichen. Eine Due Diligence der potenziellen Investoren hilft dabei, die wirklich passenden Investoren zu identifizieren.

„Smart Capital und ein relevantes Netzwerk sind ein Sprungbrett in eine erfolgreiche Zukunft. Durch das Netzwerk von EquityPitcher konnte Dr. Ole Wiesinger als Verwaltungsrat für Xatena gewonnen werden. Dr. Ole Wiesinger war über zehn Jahre CEO der Privatklinikgruppe Hirslanden.“ – Andreas Heizmann, Xatena

Follow-up

Nach dem Fundraising ist vor dem Fundraising. Kam es zu einem erfolgreichen Kontakt, ist es wichtig, das Versprochene einzuhalten und einen regelmässigen Austausch zu pflegen. Investoren wollen sicher sein, dass vereinbarte Ziele erreicht werden. Das aufgebaute Vertrauen hilft bei der erfolgreichen Weiterentwicklung und auch bei weiteren Finanzierungsrunden.

„Es ist wichtig, die Lehren und Erfahrungen aus der jeweils abgeschlossenen Finanzierungsrunde in die nächste Finanzierungsrunde zu übertragen und früh, sprich ohne Zeitdruck, die nächste Finanzierungsrunde anzugehen.“ – Benno Marbach, Guuru

12. April 2019 by kmoeller 0 Comments

Come together 2019

Mit mehr als 100 Gästen war das EquityPitcher „Come together 2019“ ein rundum gelungener Abend. 

Im Vordergrund der EquityPitcher „Come together“ steht der gegenseitige Austausch zwischen dem EquityPitcher-Netzwerk und den Portfolio-Unternehmen. Wir freuen uns sehr, dass auch dieses Jahr wieder interessante, hilfreiche Kontakte für unsere Startups entstanden sind.

Wir bedanken uns bei allen Gästen, Startups sowie den Panel-Teilnehmern für den grossartigen Abend. Es ist toll, Leute in unserer EquityPitcher-Familie zu haben, die uns unterstützen und unsere Ziele, Werte und Motivation teilen. Ein besonderes Dankeschön geht an Prof. Thomas Schmitt, welcher mit einem Kurzreferat den Anstoss zum Höhepunkt des Abends, einem mit Bruno Sauter, Adrian Gautschi und Philippe Hänggi hochkarätig besetzten Panel zum Thema „Die Bedeutung der wachsenden Assetklasse Venture Capital für die Schweizer Wirtschaft“, gegeben hat.

Die zentrale Erkenntnis des Abends war: Die Bedeutung von Venture Capital steigt immer mehr und ist auf dem besten Weg, sich als angesehene Assetklasse zu etablieren. Diese Erkenntnis und das positive Feedback zeigen, dass wir mit unserer Philosophie und der Initiierung unseres zweiten Funds, positiv in die Zukunft blicken dürfen!

20. März 2019 by kmoeller 0 Comments

EquityPitcher @The Startup Show

Unsere Gründer Hermann und Sascha hatten das Vergnügen, mit Cédric Bollag in der „Startup Show“ über verschiedene interessante Themen zu sprechen. Das daraus entstandene Video gibt Einblicke hinter die Kulissen von EquityPitcher.

Im Interview geht es unter anderem um den strukturierten Aufbau eines diversifizierten Portfolios
und die Initiierung unseres zweiten Venture Capital Fund. Zudem kann mehr über die Geschichte von EquityPitcher, unser Netzwerk und den Auswahlprozess mit den angewandten Screening-Kriterien erfahren werden.

Herzlichen Dank an Cédric Bollag.